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Neustart mit guten Vorsätzen – Neues aus der Privatpraxis Dr. Lühr

27.03.2026

Aktuelles

Die Praxis bleibt über die Ostertage vom 03. bis 07. April 2026 geschlossen.

Die Assistenz ist am 08. und 09. April erreichbar, Dr. Lühr ab dem 13. April wieder persönlich in der Praxis.

Parallel entwickeln wir unsere Praxis weiter: Unsere Website wird aktuell vollständig neu strukturiert – mit dem Ziel, Ihnen künftig noch klarer Orientierung und medizinischen Mehrwert zu bieten.

Auch infrastrukturell bereiten wir uns auf den Sommer vor und optimieren unser Raumklima.

Im Bereich der psychosomatischen Medizin erweitern wir zudem unser radionisches System durch den Einsatz von KI. Erste Ergebnisse zeigen ein bemerkenswert differenziertes Ansprechen – ein spannender Schritt hin zu noch individuelleren Therapieansätzen.

Drei Monate des Jahres sind bereits vergangen. Erfahrungsgemäß ist dies der Punkt, an dem gute Vorsätze beginnen zu verblassen. Dieser Newsletter soll Sie daher nicht motivieren – sondern erinnern: Gesundheit entsteht nicht durch Vorsätze, sondern durch konsequente kleine Entscheidungen im Alltag.

System statt Motivation

er klassische Einstieg ist bekannt: Fitnessstudiovertrag, neue Laufschuhe – und nach wenigen Wochen kehrt der Alltag zurück. Der entscheidende Punkt ist jedoch nicht Motivation, sondern Struktur. Aktuelle Daten zeigen klar: Regelmäßige, niedrigschwellige Aktivität (z. B. täglich ≥5 Minuten) ist langfristig wirksamer als seltene, intensive Belastung.

Das Prinzip lautet: Kontinuität vor Intensität

Wenn Bewegung Teil des Tagesrhythmus wird, verliert sie den Charakter einer „Überwindung“. Ein pragmatischer Einstieg können kurze, geführte Einheiten sein – z. B. morgendliche Mobilisation oder gezielte Übungen für Nacken und Rücken.

Ziel bleibt unverändert: funktionelle Fitness bis ins hohe Alter – „Fitte 90“.

Alkoholfrei – metabolisch sinnvoll, nicht pragmatisch

Die Fastenzeit ist ein guter Anlass, Konsummuster zu hinterfragen – insbesondere Zucker und Alkohol. Alkoholfreie Alternativen haben sich qualitativ deutlich verbessert. Insbesondere entalkoholisierte Weine (0,0 %) stellen eine praktikable Option dar.

Empfehlenswert aus eigener Testung: Bree Free Rosé alkoholfrei. Gut gekühlt (ggf. mit Eiswürfeln) entsteht ein sensorisch akzeptabler Ersatz – bei gleichzeitig vollständiger Fahrtüchtigkeit und reduzierter metabolischer Belastung.

Auch alkoholfreie Spirituosen entwickeln sich zunehmend weiter – hier lohnt selektives Ausprobieren.

Neue Zahnpasta – gezielte Parodontalprävention

Die PerioTrap Zahnpasta verfolgt einen therapeutisch interessanten Ansatz:

·       gezielte Reduktion pathogener Biofilme

·       selektive Wirkung, ohne das gesamte orale Mikrobiom zu beeinträchtigen

·       Fokus auf Gingivitis- und Parodontitisprävention

Damit eignet sie sich insbesondere für Patienten mit erhöhtem parodontalem Risiko als Ergänzung zur täglichen Mundhygiene. Aktuell besteht eine hohe Nachfrage, Lieferbarkeit voraussichtlich wieder ab Mai. In der Praxis kann das Produkt bei Bedarf getestet werden.

Ernährung – zwischen Evidenz und Realität

Fisch ist gesund, aber wie geht man mit der damit verbundenen Schwermetallbelastung um? Dr. Lühr isst mindestens fünfmal pro Woche Fisch, auch gerne Sushi oder Sashimi. Wenig gegessen werden die deutlich belasteten Fische wie Schwertfisch, Thunfisch und Makrele. Um Ihnen einmal die Schwierigkeit aufzuzeigen, als Arzt wissenschafltich verlässliche Aussagen zu erhalten, lesen Sie doch mal den nachfolgenden Artikel. Besonders lesenswert sind die Kommentare meiner Kollegen (-; Am besten war noch der Kommentar von Dr. Hoffmann.

Um auszutesten, ob auch Sie eine Schwermetallbelastung haben, kann dies in der Praxis mittels Blutanalyse und Applied Kinesiology einfach getestet werden.

Impuls des Monats: Japanisches Gehen

Spazierengehen ist kein Sport. Denn Sport ist definiert duch Außer-Atem-Kommen und Schwitzen. Doch nun macht eine neue Form des Gehens Furore und könnte eine sinnvolle Outdoor-Beschäftigung sein: Das japanische Gehen, ein sogenanntes Intervall-Gehen:

·       3 Minuten entspanntes Gehen (stoppen z.B. mit der Smart-Watch)

·       3 Minuten zügiges Gehen („an der Grenze zur Atemvertiefung“)

→ im Wechsel

Dieses einfache Prinzip kombiniert Alltagstauglichkeit mit messbarer kardiovaskulärer Aktivierung. Ein niedrigschwelliger Einstieg – mit hoher Wahrscheinlichkeit für langfristige Integration.

Abschließender Gedanke

Gesundheit ist kein Projekt, das man beginnt und abschließt. Sie ist das Resultat dessen, was man regelmäßig tut – oder unterlässt.

Oder anders formuliert:

Der Körper reagiert nicht auf Vorsätze, sondern auf Gewohnheiten.

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